„KITA als Bildungspartner – wie funktioniert das eigentlich?“

Am 21. Mai 2019 hat der KITA-Rat Dresden zu seiner ersten Infoveranstaltung eingeladen.

Ab sofort werden in dieser Beratungsstelle alle möglichen Anfragen von Eltern behandelt. Das Thema Qualität früher Betreuung, Bildung und Erziehung wurde spannend durch Frau Heidi Vorholz vorgestellt.

Folgende Frage stellte Sie: „Wer glaubt noch an das Spielen?“

Spielen ist kein unnützer Zeitvertreib, sondern die Grundlage kindlichen Lernens. 

Eine weitere Frage, die sich anschließt: „Was ist frühkindliche Bildung?“, dass die Kinder richtig mit der Schere schneiden können, zählen lernen, erste Buchstaben schreiben oder ordentlich ausmalen? Darauf antwortet Sie: „Ich habe eine Woche ohne Schere überlebt, aber soziale Kompetenzen habe ich jederzeit benötigt.“

Wenn Kinder sich einer für sie spannenden Sache widmen, lernen sie ganz automatisch. Voraussetzung hierfür ist ein Umfeld, was den Blickwinkel des Kindes einnehmen kann und dessen Gedanken unterstützend begleiten möchte. Das heißt: Lernen muss nicht von außen initiiert werden und nicht ein bestimmtes Ergebnis sollte im Vordergrund stehen.

Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich eine spannende Diskussion zwischen Eltern, Pädagogen und Kita-Leitung. Besonders spannend war, dass auch eine Lehrerin an der Veranstaltung teilnahm, da gerade der Übergang von Schule zu Kita von vielen Eltern mit Sorge betrachtet wird.

Fazit: Eine gelungene Auftakt-Veranstaltung, die uns zeigt, dass es besonders spannend ist, wenn die Bildungspartner (Eltern, Kita, Schule…) miteinander direkt ins Gespräch finden, ihre Positionen erläutern können und ihre Ideen gehört werden.

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