Mitglieder

Der Stadtelternrat besteht aus bis zu zwanzig Eltern, die aller zwei Jahre in ihr Amt gewählt werden. Dabei kann sich jeder zur Wahl stellen, der oder die ein Kind in einer Dresdner Kindertageseinrichtung hat – unabhängig davon, welcher Träger die Kita betreibt und ob man selbst im Elternrat einer Kita tätig ist.

Aktuell sind folgende Eltern im Stadtelternrat:

  • Henrike Göhl

    „Ich habe einen 4-jährigen Sohn in der Kindertagesstätte Pfiffikus, welcher der Kindervereinigung Dresden e.V. angegliedert ist. Im täglichen Zusammentreffen mit den anderen Kindern, Pädagogen und den Eltern, habe ich wahrgenommen, das nicht immer alle im Sinn des Kindes unterwegs sind. Diesem Sinn etwas näher zu kommen und damit den Kindern in Ihrer Entwicklung bestmöglich gerecht zu werden, hat mich auch motiviert nun schon seit 1,5 Jahren im Elternrat mitzuwirken. Fachkräftemangel ist auch ein zentrales Thema, wobei mir persönlich nicht nur der/die ausgebildete Pädagoge und Pädagogin der „PersonalSchlüssel“ zum Erfolg ist sondern auch „Wie“ jemand ausgebildet wird und welche Weiterbildungen, Supervisionen und Teamaustausch in Anspruch genommen werden. Ich gehe davon aus, das alle Pädagogen großartige Arbeit leisten und dennoch ist ein Perspektivwechsel in der Beziehung zum Kind manchmal möglicherweise angebracht. Auch der Inhalt des Sächsische Bildungsplanes, an dem sich die meisten Einrichtungen orientieren, ist für mich nicht in allen Punkten kritiklos hinzunehmen sowie die Umsetzung gewisser Qualitätsstandards.

    Die Sorgen und Nöte von allen beteiligten Menschen im Umfeld des Kindes, gilt es zu beachten und dafür möchte ich mich gern engagieren. Am besten geht das mit Kommunikation und Transparenz!“

  • Lorena Fröhlich

    „Meine beiden Kinder im Alter von 1 und 4 Jahren besuchen die größte Kindertageseinrichtung in Dresden. Wie derzeit auch war ich bereits in unserer alten Kita Teil des Elternrates. Ich fand es immer spannend und herausfordernd, die Sorgen und Probleme der Eltern an das Leitungspersonal und die anderen Elternvertreter zu tragen und für alle eine verträgliche und zielführende Lösung zu finden. Mit der Aufstellung für die Wahl beim Stadtelternrat erhoffe ich mir noch mehr Kommunikation mit höheren Ebenen, um Probleme wie Fachkräftemangel oder das Finden des passenden Betreuungsplatzes anzusprechen und mit Gleichgesinnten daran zu arbeiten.
    Ich arbeite ehrenamtlich mit Kindern unterschiedlichen Alters. Ich habe hier schon oft gemerkt, wie herausfordernd der Umgang mit mehreren heranwachsenden Menschen sein kann und kann nur den Hut vor der Arbeit der Erzieher/innen ziehen und möchte sie mit meinem Engagement beim Stadtelternrat so gut es geht unterstützen.“

  • Nick Fleischer

    „Als zweifacher Familienvater engagiere ich mich bereits seit mehr als drei Jahren als Vorsitzender des Elternrates der Kita Klotzscher Rasselbande. Als Mitglied des Stadtelternrates sowie des Bildungsbeirates der Stadt Dresden möchte ich die Interessen der Eltern an der richtigen Stellen platzieren und mich für diese einsetzen.“

  • Hendrik Fuhrmann

    „Mit einem Kind im Hort und einem Kind in der Kita Farbenfroh bin ich selbst unmittelbar immer wieder mit Problemen aus dem Kitaalltag konfrontiert. Die Leidenschaft Dinge zu verstehen und Probleme im Alltag zu lösen, treibt mich an. Diese Leidenschaft möchte ich auch für den Stadtelternrat in Dresden nutzen, um positiv auf die Gestaltung der Kitalandschaft einzuwirken.“

  • Sascha König-Apel

    „Als Vater von zwei Kindern liegt mir die bestmögliche Kinderbetreuung natürlich am Herzen. In Dresden mangelt es an einem Instrument, mit dem Eltern sich aktiv in die Gestaltung der Kitalandschaft einbringen können – und das bei einer Stadt mit über dreihundert Kindertageseinrichtungen. Mit dem Stadtelternrat entsteht ein solches Instrument, was Eltern an die Hand gegeben wird und ihnen eine Stimme für ihre Kinder verleiht. Mit dem Stadtelternrat entsteht etwas Neues und ich möchte aktiv an diesem Prozess teilnehmen. So kann ich Eltern helfen, die Probleme haben, welche auf Einrichtungsebene nicht geklärt werden können und die sonst keine Anlaufstelle haben, an die sie sich wenden können. Gleichzeitig will ich Eltern über ihre Pflichten und Rechte informieren, Aufklären und für eine bessere Kommunikation und Transparenz mit den Trägern sorgen.“

  • Ronny Lindenau

    „Als Vater von zwei Jungen im Alter von 3 und 6 Jahren engagiere ich mich seit zwei Jahren als Vorsitzender des Elternrats in einer städtischen Kita. Als Stadtelternrat möchte ich allen Elternräten, Werkzeuge und Informationen an die Hand geben um deren Arbeit zu verbessern und zu erleichtern.“